Gesundheitsökonomische Studien zur Homöopathie – ein aktueller Review

Ist Homöopathie kostengünstiger als konventionelle Medizin? Diese Fragestellung ist erst seit wenigen Jahren aktuell. Für einen Überblick zu diesem Thema haben Petter Viksveen und Kollegen von der Universität Sheffield eine umfangreiche Literaturrecherche in verschiedenen Datenbanken durchgeführt und durch direkte Anfragen bei Ärzten und Wissenschaftlern ergänzt. Es konnten 14 Studien identifiziert werden, die sich mit der Kosteneffektivität der Homöopathie befassen. Insgesamt waren 3512 Patienten in alle Studien eingeschlossen. 8 Studien bezogen sich auf klassische Homöopathie, 3 Studien auf Komplexmittel, in den übrigen Studien befanden sich keine konkreten Angaben zur angewandten Methode.

Viksveen et al kommen zu folgendem Ergebnis: 8 Studien konnten sowohl positive Effekte betreffend die Gesundheit der Patienten als auch Kosteneinsparungen durch Homöopathie zeigen; 4 Studien zeigten eine Besserung der Beschwerden bei vergleichbaren Kosten; 2 Studien zeigten eine mit einer konventionellen Therapie vergleichbaren klinischen Besserung, jedoch höhere Kosten. Die Kosten bei der homöopathischen Behandlung betrafen generell die direkten Therapiekosten des Arztes in der Sprechzeit, Arzneimittel spielten eine untergeordnete Rolle.

Die Aussagekraft der vorliegenden Daten wird allerdings eingeschränkt durch die Heterogenität der Studien und unterschiedliche methodische Schwächen, die die Autoren im Detail für jede Einzelstudie diskutieren. So lag beispielsweise der Zeithorizont zwischen 12 Stunden (!) und 9 Jahren. Ganz unterschiedliche Diagnosen wurden behandelt: Infektionen der Atemwege, Otitis media, Sinusitis, Asthma, Ekzeme und andere. Die Vergleichbarkeit der Studien ist außerdem durch unterschiedliche Kalkulationen der Kosten im Detail erschwert: nur wenige Studien bezogen etwa Krankenhauskosten mit ein, auch Fahrtkosten zum Arzt oder durch Krankheit entstandene Fehlzeiten am Arbeitsplatz wurden nicht durchgehend evaluiert.

Immerhin, 8 von 14 Studien zeigen signifikante Kosteneinsparungen durch die Homöopathie. Dennoch müssen die Autoren aufgrund der aktuellen, noch relativ dünnen Datenlage im Bereich der gesundheitsökonomischen Evaluationen schlussfolgern, dass derzeit keine endgültigen Schlüsse über die Kosteneffektivität der Homöopathie gezogen werden können.

Quelle

Viksveen P, Dymitr Z, Simoens S: Economic evaluations of homeopathy: a review. Eur J Health Econ. 2013 Feb 10. [Epub] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23397477

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Homöopathie im Nationalsozialismus – Bedeutung marginal, Aufarbeitung fehlt

Auf dem Deutschen Homöopathiekongress 2013 in Weimar stellte Herr Professor Robert Jütte vom Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung seine historischen Forschungsergebnisse zur Bedeutung der Homöopathie im Nationalsozialismus vor.

Anders als es jüngere Beiträge in der Presse oder auch die Kritiken und Beiträge von Prof. Edzard Ernst suggerieren, spielte die Homöopathie insgesamt allenfalls eine marginale Rolle. Allerdings wurde die personelle Verstrickung des Deutschen Zentralvereins Homöopathischer Ärzte mit dem NS-Regime bislang nicht aufgearbeitet.

Der spannende Vortrag ist gemeinsam mit einer Erklärung des Deutschen Zentralvereins Homöopathischer Ärzte zum Download auf der Kongress-Homepage erhältlich.

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Zur Lage der Komplementärmedizin in Deutschland …

In diesem lesenswerten Beitrag beschreibt Dr. Henning Albrecht, Geschäftsführer der Karl und Veronica Carstens-Stiftung, die Entwicklung der Komplementärmedizin in Deutschland und zeigt auf, dass die Hauptprobleme seit Jahrzehnten in fehlender politischer Anerkennung, fehlender öffentlicher Förderung der Wissenschaft  und fehlender politischer Einheit der Akteure liegt. Zugleich wird heute auf hohem wissenschaftlichen Niveau geforscht.

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HTA Homöopathie – Fehlverhalten oder Rufmord?

Im Rahmen des Programms zur Evaluation der Komplementärmedizin (PEK) in der Schweiz wurde nicht nur die Metaanalyse von Shang et al. 2005 erstellt, die die Homöopathie negativ bewertet, sondern es wurde auch ein sogenanntes Health Technology Assessment beauftragt. Bei der nun folgenden Auseinandersetzung handelt es sich um ein seltsames Nachspiel des PEK:

Börnhoft et. al. fertigten 2006 das „Health Technology Assessment“ (HTA) zur Homöopathie an. Als HTA bezeichnet man einen Prozess zur systematischen Bewertung medizinischer Technologien, Prozeduren und Hilfsmittel, aber auch Organisationsstrukturen, in denen medizinische Leistungen erbracht werden. Dabei werden Wirksamkeit, Sicherheit und Kosten, jeweils unter Berücksichtigung sozialer, rechtlicher und ethischer Aspekte bewertet. HTAs sollen primär als Entscheidungshilfe bei gesundheitspolitischen Fragestellungen dienen: hier die Frage, ob Homöopathie in Zukunft erstattet werden soll. Dabei ist besonders die Alltagsrelevanz von Bedeutung, ist die bewertete Maßnahme im Alltag von Nutzen, sicher und ökonomisch?

Ziel des Homöopathie-HTA war es, die Art und Menge der wissenschaftlichen Publikationen, den Stand der präklinischen Forschung, die Wirksamkeit auf Grundlage systematischer Reviews und Meta-Analysen sowie die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit der Homöopathie zu erfassen.

Das HTA Homöopathie kam unter Einbezug aller Evidenz am Ende zu einer positiven Bewertung: „Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass es ausreichende Belege für die präklinische (experimentelle) Wirkung und klinische Wirksamkeit der Homöopathie gibt und dass sie absolut und insbesondere im Vergleich zu konventionellen Therapien eine sichere und kostengünstige Intervention darstellt.“

Für die Homöopathie-Skeptiker stellt dieses HTA ein ständiger Dorn im Auge dar, vor allem seit die Publikation nun auch für Briten und Amerikaner ins Englische übersetzt wurde.

Nun erschien 2012 überraschend in der Swiss Medical Weekly eine Artikel von David M. Shaw, vom Institut für Biomedizinische Ethik an der Universität Basel, indem dieser den Autoren des HTA wissenschaftliches Fehlverhalten („scientific misconduct“) vorwarf.

Shaw begründet seine Anschuldigungen damit, dass die Autoren technisch falsch recherchiert hätten, nämlich nicht nur in Online-Datenbanken von Fach-Zeitschriften. Außerdem wirft er Ihnen vor, Studien einbezogen zu haben, die älter als 10 Jahre sind und Ergebnisse aus Beobachtungsstudien der Versorgungsforschung einbezogen zu haben. Die Autoren hätten zudem ihren „Conflict of Interest“ nicht angegeben, der darin bestünde, dass sie „Homöopathen“ seien und somit an positiven Ergebnissen zwangsläufig interessiert sein müssten. Shaw zweifelt dann an der wissenschaftlichen Integrität der Autoren und erhebt schwerwiegende Vorwürfe:

“… the authors have distorted the evidence and misled the public; these actions, combined with their conflicts of interest, strongly suggest that they are guilty of research misconduct.“

Die Autoren des HTA haben nun ein Erwiderungsschreiben in der gleichen Zeitschrift publiziert, indem Sie schildern, dass genau diese umfassende Literaturrecherche in allen verfügbaren Datenbanken und auch außerhalb der Online-Kataloge der normaler Standard für HTAs ist, um nämlich alle verfügbare Evidenz abzubilden, dass der Einbezug von Daten aus der Versorgungsforschung gerade für die Zwecke des HTA zusätzlich zu RCTs notwendig ist, nämlich um alltagsrelevante Wirkungen zu beurteilen (externe Validität statt nur interner Validität). Außerdem wehren sie sich dagegen, dass die Bezeichnung „Homöopath“ an sich ein Interessenskonflikt im Sinne der Publikationsregeln sein soll.

Die Autoren des HTA schlussfolgern: „…that the article by David Martin Shaw constitutes an accumulation of false claims, indefensible allegations and defamatory remarks without any justification in content. In our opinion, Shaw’s article and the arguments contained therein do not in any way meet the minimum requirements of a scientific paper. (…) David M. Shaw appears to attack homoeopathy, using pseudoscientific arguments and flouting intellectual integrity and honesty in a way that goes beyond the realm of scientific work. Having considered all arguments we state: In clinical studies, taking internal and external validity criteria into account, effectiveness of homoeopathy can be seen as clinically evident, and certified application as safe.

Über den Artikel von Shaw kann man sich nur wundern, kritisierte er doch nicht die wissenschaftliche Arbeit und Technik der Autoren an sich, sondern beurteilt die Autoren auf der Basis von allgemeinen Regeln für wissenschaftliches Arbeiten, die so gar nicht gültig sind, wie dies auch die Autoren in ihrem Erwiderungsschreiben präzise darlegen.

Wie ist dies zu verstehen?  Homöopathie-Skeptiker greifen in den letzten Jahren zunehmend Wissenschaftler an, die mit konventionellen Forschungs-Methoden zu Homöopathie forschen und positive Ergebnisse berichten. Kritik an sich ist in der Wissenschaft notwendig und sinnvoll. Wenn aber die wissenschaftliche Sachlichkeit überschritten wird und die Kritik den Charakter eines persönlichen Feldzuges mit diffamierendem Charakter annimmt, werden die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis mit Absicht verletzt. Sollen hier wissenschaftliche Fürsprecher der Homöopathie mundtot gemacht werden? Stellen positive Forschungsergebnisse für Homöopathie für Skeptiker einen materialistischen Tabu-Bruch dar, der geahndet werden soll?

Genau dies ist eben nicht Sinn der evidenzbasierten Medizin (EBM). Sie möchte nämlich, auf der Basis wissenschaftlicher Forschungsergebnisse, systematisch nach dem klinischem Nutzen für den einzelnen Patienten suchen. Die Ausgrenzung von Methoden, nur weil sie grundlegend theoretisch als nicht plausibel erachtet werden, ist keine Haltung der EBM, sie vermag klinischen Nutzen auch zu erfassen, ohne dass Wirkmechanismen bekannt sind. Insoweit kann man auf eine erneute Stellungnahme des Autors Shaw gespannt sein.

Prof. Harald Walach vermutet in seinem lesenswerten Beitrag zu dieser Kontroverse im CAM Media Watch Blog (http://www.cam-media-watch.de/?p=15041) einen weitergehenden Verdacht: „Der vermeintliche Aufstand um Daten, Wissenschaftlichkeit, Ehrbarkeit und Saubermannstum ist Augenauswischerei, um zu verschleiern, um was es tatsächlich geht: um politisch-wirtschaftliche Interessen. Denn wenn es nur um Wissenschaft ginge, dann müsste man die Homöopathie nicht aktiv bekämpfen. Dann könnte man warten, bis sich die Frage von selbst erledigt. Wirtschaftlich machen die Konsultationen der Komplementärmedizin in Studers Daten 0.2 Prozent aus, also einen verschwindend kleinen Teil. Der Punkt ist: all die Patienten, die Homöopathie und Co. in Anspruch nehmen, hören auf, regelmäßig ihre Pillen zu schlucken, weil sie sie nämlich nicht mehr brauchen. Das ist die eigentliche Thematik. Eine Gegenkultur etabliert sich und gräbt den etablierten Kräften das Wasser ab. Warum also die ethisch-moralische Keule ausgerechnet hier?“

Am Ende hat übrigens in der Schweiz eine politische Volksabstimmung die Frage entschieden, ob Homöopathie weiter von der Krankenversicherung getragen werden soll. Die Schweizer haben sich mehrheitlich für eine Erstattung der Komplementärmedizin ausgesprochen, inklusive Homöopathie.

Referenzen

Shaw DM. The Swiss report on homeopathy: a case study of research misconduct. Swiss Med Wkll; 2012 (142):w13594

von Ammon K, Bornhöft G, Maxion-Bergemann S, Righetti M, Baumgartner S, Thurneysen A, Wolf U, Matthiessen PF. Familiarity, objectivity – and misconduct: Counterstatement to Shaw DM. The Swiss Report on homoeopathy: a case study of research misconduct. Swiss Med Wkly. 2012;(142):w13594. Swiss Med Wkly. 2013;(143):0

Bornhöft G, Matthiessen PF. Homöopathie in der Krankenversorgung – Wirksamkeit, Nutzen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Frankfurt am Main: VAS – Verlag für Akademische Schriften. 2006.

 

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Roland Baur im Gespräch mit Homöopathie-Kritiker Christian Weymayr – ein Streitgespräch im Deutschlandradio

Am 2.Februar 2013 übertrug das Deutschlandradio ein Streitgespräch zwischen dem Homöopathikritiker Dr. rer. nat. Christian Weymayr und dem homöopathischen Arzt und Internisten Dr. med. Roland Baur.

Christian Weymayr ist Biologe, Wissenschaftsjournalist und Mitglied der GWUP, hat das Buch “Die Homöopathie-Lüge” jüngst veröffentlicht. Er fordert, dass Ärzte die Homöopathie nicht als wissenschaftlich fundierte Medizin anbieten sollen und dass  klinische Homöopathie-Forschung nicht durchgeführt werden soll. Die Vereinigung GWUP betreibt seit Jahren Lobby-Arbeit gegen die Homöopathie, führt selbst aber keine Forschung durch. Im Internet tritt sie zuweilen aggressiv gegen die Homöopathie auf.

Roland Baur ist Facharzt für Innere Medizin, Homöopath und Biochemiker, behandelt seit vielen Jahrzehnten Patienten mit Homöopathie und hat neben anderen Forschungsprojekten an verschiedenen Homöopathiestudien als Studienarzt und Wissenschaftler teilgenommen.

Zum Radiobeitrag online

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Homöopathie aus nanomedizinischer Perspektive

Teil 1: Iris Bell entwirft ein komplexes Modell für die Wirkweise der Homöopathie – ein Überblick

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Iris Bell, MD PhD

Iris Bell von der University of Arizona aus Tucson, USA ist Psychiaterin, homöopathische Ärztin, Universitätsprofessorin und Autorin zahlreicher Veröffentlichungen zur Komplementärmedizin. Bekannt ist sie für innovative Ansätze, in denen sie homöopathische Konzepte in modernen Forschungsdesigns untersucht.

In mehreren Artikeln [1, 2, 3, 4] hat sie kürzlich ein komplexes Modell zur Erklärung der Wirkung homöopathischer Arzneien vorgestellt und darin zahlreiche Erkenntnisse aus physiologischer und homöopathischer Forschung integriert. Auf Grund der Komplexität und des Umfangs wird das ‘Nanoparticle-Cross-Adaption-Sensitization Model’ (NPCAS) von Frau Bell in einer Serie von Beiträgen in unserem Blog vorgestellt.

Im diesem ersten Teil wird ein Überblick gegeben, in folgenden Teilen werden die einzelnen Bausteine des Modells ausführlicher erläutert.

Überblick über das ‘Nanoparticle-Cross-Adaption-Sensitization Model’ (NPCAS)

Als entscheidendes Puzzleteil in Bell’s Modell ist die Untersuchung von Chikramane [5] zu werten, in der dieser nachweisen konnte, dass homöopathisch hergestellte Arzneien noch Nanopartikel der Ausgangssubstanz beinhalten. Bell nimmt diese Erkenntnis auf und analysiert ausführlich das aktuelle Wissen zu Nanopartikeln bezüglich Herstellung, Eigenschaften und Wirkungen auf lebende Organismen. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch Interaktionen der Ausgangssubstanz mit Silizium Nanopartikeln, die sich bei der Herstellung homöopathischer Arzneien aus Glaswänden gelöst haben.
Da Nanopartikel von Organismen als Stressoren im Sinne der derzeit geltenden Stresskonzepte gewertet werden, sind weitreichende autoregulative Anpassungsreaktionen möglich. Bell stellt Ideen vor, wie die Nanopartikel als spezifischer Stressor eine adaptive Gegenreaktion zur im Laufe der Zeit angehäuften „allostatischen Last“ und dadurch bedingten individuellen Krankheitsneigung des Organismus initiieren können. Als wichtige physiologische Vorgänge für die Wirkung homöopathischer Arzneien diskutiert sie dann ausführlich nichtlineare Phänomene wie Hormesis, Kreuzadaptation, zeitabhängige Sensibilisierung und Kreuzsensibilisierung.
Beeindruckend ist die Ausführlichkeit, mit der Iris Bell jedes einzelne Puzzleteil ihres Modells auf dem Stand der aktuellen Forschungslage diskutiert. Iris Bell sieht ihr Modell als eine theoretische Basis für weitere Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Wirkungen von Nanopartikeln und homöopathischen Arzneien in lebenden Systemen.

Im noch folgenden nächsten Teil der Serie Nanoparticle-Cross-Adaption-Sensitization Model’ werden die Überlegungen von Iris Bell zu Nanopartikeln und ihr Bezug zu homöopathischen Arzneien vorgestellt. Dabei werden neue Aspekte der Prozeduren der homöopathischen Arzneiherstellung und der entsprechenden Überlegungen von Samuel Hahnemann deutlich.

 Website von Iris Bell, MD, PhD

 Literatur

[1] Bell IR, Koithan M. A model for homeopathic remedy effects: low dose nanoparticles, allostatic cross-adaptation, and time-dependent sensitization in a complex adaptive system. BMC Complement Altern Med. 2012 Oct 22;12(1):1912:
Abstract > , Full Text pdf >

[2] Bell IR, Schwart G. Adaptive network nanomedicine: an integrated model for homeopathic medicine. Frontiers in Bioscience (Scholar Edition) 2013; 5(2):685-708
Abstract >

[3] Bell IR, Koithan M, Brooks AJ. Testing the nanoparticle-allostatic cross-adaptation-sensitization model for homeopathic remedy effects. Homeopathy. 2013 Jan;102(1):66-81.
Abstract >

[4] Bell IR. Homeopathy as Systemic Adaptional Nanomedicine: The Nanoparticle-Cross-Adaption-Sensitization Model. American Journal of Homeopathic Medicine Autumn 2012; 105 (3):116-130.

[5] Chikramane PS, Suresh AK, Bellare JR, Kane SG. Extreme homeopathic dilutions retain starting materials: A nanoparticulate perspective. Homeopathy 2010 Oct;99(4):231-42.
Abstract >

Blogbeitrag bei IzH: Also doch was drin ? – Nanowissenschaft und Hochpotenzen

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Leitlinie Fibromyalgie – Update 2012

Die Fibromyalgie-Leitlinie [1] wurde im April 2012 aktualisiert. Trotz unveränderter Studien- und Evidenzlage erfolgte für die Homöopathie im Vergleich mit der Version von 2008 eine Abstufung von einer offenen auf eine negative Empfehlung.

Vertreter komplementärmedizinischer Verfahren in der Leitlinienkommission legten ein begründetes Minderheitenvotum ein, das in die Leitlinie aufgenommen wurde. Demzufolge kann der Einsatz der Homöopathie auch in Zukunft erwogen werden.

Insgesamt stellt diese Leitlinie auch weiterhin ein gelungenes Beispiel für Integrative Medizin dar: Nach wie vor gibt es eine Empfehlung für Thermalbäder, neu sind die nunmehr starke Empfehlung für Meditative Bewegungstherapien (2008: offene Empfehlung) sowie die offene Empfehlung für Akupunktur (2008: stark negative Empfehlung).

Literatur

[1] Fibromyalgiesyndrom: Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie. AWMF-Leitlinie.

[2] Lauche R, Cramer H, Klose P, Dobos G, Langhorst J: Editorial: Komplementäre Therapien in den Leitlinien für die Behandlung des Fibromyalgiesyndroms – Update 2012. Forsch Komplementmed 2012;19:280-283.

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Edzard Ernst und ein neuer Skandal…

Lesenswert: Dr “Skandal” in Zürich und die Hintergründe… LINK

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Professor Harald Walach erhält das “Das Goldene Brett” und vergibt “Die Silberne Schere”

Eigentlich möchten wir uns grundsätzlich nicht mit Schmutzkampagnen der Lobbygruppe GWUP und der Skeptikerszene beschäftigen, da eine sachliche wissenschaftliche Diskussion über Komplementärmedizin auf der Basis von Forschungsergebnissen a priori von deren Vertretern abgelehnt wird.

Hier möchten wir aus aktuellem Anlass aber doch auf die Dankesrede von Herrn Prof. Walach zur Verleihung des Skeptikerpreises hinweisen, in der er dankend die “Silberne Schere” an prominente Skeptikerprotagonisten verleiht:

“…Die „Silbernen Schere im Kopf“: ein Preis für die Gabe, sich gegen Informationen zu immunisieren, die der eigenen Weltanschauung zuwider laufen…”

Ein Erfahrungsbericht im Standard

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Durchbruch für die Akupunktur?

Eine neue Metaanalyse zeigt: Akupunktur ist wirksam zur Behandlung chronischer Schmerzen und hat auch gegenüber Scheinakupunktur spezifische Effekte. Zum Artikel in der Zeitschrift JAMA.

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