Homöopathie im Nationalsozialismus – Bedeutung marginal, Aufarbeitung fehlt

Auf dem Deutschen Homöopathiekongress 2013 in Weimar stellte Herr Professor Robert Jütte vom Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung seine historischen Forschungsergebnisse zur Bedeutung der Homöopathie im Nationalsozialismus vor.

Anders als es jüngere Beiträge in der Presse oder auch die Kritiken und Beiträge von Prof. Edzard Ernst suggerieren, spielte die Homöopathie insgesamt allenfalls eine marginale Rolle. Allerdings wurde die personelle Verstrickung des Deutschen Zentralvereins Homöopathischer Ärzte mit dem NS-Regime bislang nicht aufgearbeitet.

Der spannende Vortrag ist gemeinsam mit einer Erklärung des Deutschen Zentralvereins Homöopathischer Ärzte zum Download auf der Kongress-Homepage erhältlich.

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